Montblanc 146

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Montblanc 146

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Der Klassiker
Der Montblanc 146 ist traditionell ein hochwertiger Füller, es handelt sich dabei um einen echten Klassiker in Sachen Schreibgeräte, der sowohl optisch als auch funktional Maßstäbe setzt und das Schreiben zu einem echten Erlebnis macht.
Geschichte
Hergestellt wird der Montblanc 146 von der Hamburger Firma Montblanc, die zum Richemont Konzern gehört. Bereits 1906 wurde der Grundstein dieses Unternehmens gelegt, und zwar durch Wilhelm Dziambor, Christian Lausen und später Claus-Johannes Voss. Ursprünglich lautete der Firmenname "Simplo Filler Pen Co." und hatte seinen Sitz im Industriepalast in der Hamburger Caffamacherreihe, erst 1909 erfolgte die Umbenennung auf Montblanc. Der Name sollte Symbol sein und Ausdruck für den Gipfel der Schreibkunst, der auch nach Jahren der Produktionunterschiedlicher Schreibgeräte, sein. 1924 wurde das erste Mal der Montblanc 146 produziert, wobei in den ersten Stücken die Höhe des Berges, also 4810 Meter, in die Feder des Füllers eingeprägt wurde. Die erste Serie des teuren Stücks, das mit Kappe 14,5 Zentimeter misst und ohne Kappe 12,3 Zentimeter lang ist, wurde bis 1960 fort geführt. Alle sind mit einer herrlichen Bicolor-Goldfeder aus 14-Karat Gold ausgestattet. Die Folgeserie, die es ab 1973 gibt, brachte einige Änderungen wie etwa das Material, das ab diesem Zeitpunkt aus Duroplast bestand. Auch das Kolbenfüllsystem wurde nun nicht mehr aus Messing, sondern aus Kunststoff hergestellt. Dies hat sich natürlich auf das Gewicht ausgewirkt, derzeit im Handel erhältliche Modelle des Montblanc 146 wiegen mit Kappe 25 Gramm, ohne Kappe 15,5 Gramm, womit sie sehr gut und angenehm schwer in der Hand liegen.
Design
Wer den Montblanc 146 das erste Mal in die Hand nimmt, wird von der Ästhetik der Kappe und des Korpus begeistert sein. Denn diese haben eine Zigarren- bzw. Torpedoform, die sich perfekt der Hand des Schreibers anpasst und somit ein gutes Schreibgefühl entstehen lässt. Auf der Kappe des Montblanc 146 ist ein weißer Stern oben eingeprägt, der das Markenzeichen des Unternehmens darstellt und die schneebedeckte Bergspitze des Montblanc darstellen soll. Am unteren Ende der Kappe finden sich drei Goldringe wieder, wobei auf dem mittleren breiten Ring der Name "Montblanc" eingraviert ist. Am Clip der Kappe des Montblanc 146 ist in jedem einzelnen Füller eine individuelle Seriennummer eingelasert. Damit geht der Schreiber auf Nummer Sicher, dass er es mit einem echten Montblanc Stück zu tun hat.
Der Korpus des Montblanc 146 ist angenehm schmal und lässt sich gut halten. Am hinteren Teil ist ein Goldring zu erkennen, wobei auch hier das Griffstück für die Kolbenmechanik angebracht ist. Direkt unter dem Gewinde ist das Tintensichtfenster zu sehen. Der Füller liegt gut in der Hand, auch nach längerem Schreiben auf Papier ermüdet die Hand nicht oder finden sich Abdrücke an den Fingerspitzen. Es finden sich keinerlei Druckstellen an Daumen, Zeige- oder Ringfinger, womit das Schreiben von Notizen oder längeren Berichten zum echten Erlebnis wird und man sogar meinen könnte, durch die Nutzung des Montblanc 146 die Kreativität besonders anzuregen.

Sowohl Form als auch Optik sind beim Montblanc 146 ein echtes Highlight, das nicht nur begeisterte Kalligraphierer überzeugt. Auch all jene, die einfach Wert auf Klassizismus und sachliches Design achten, sind mit dem Kauf eines Montblanc 146 gut beraten. Edel wirken nicht nur die Gravuren, sondern auch die reich verzierte Feder, die die Zahl 4810 und 14 K, also 14 Karat Gold, aufweist. Dazu finden sich der Montblanc Stern und ein großes M. Die Feder selbst ist zusätzlich in der Spitze vergoldet.
Damit ist klar, dass dieses hochwertige Design perfekter Ausdruck für ein hochwertiges Schreibgerät ist. Egal ob Notizen am Rand eines Blattes oder Anmerkungen auf dem Kalender, wer dazu den Montblanc 146 nutzt, erlebt einen wahren Schreibgenuss,d er auch im täglichen Nutzen wahre Freude macht. Dazu kommt, dass auch nach häufigem Gebrauch und langjähriger Nutzung das Material des Füllers keineswegs Spuren zeigt oder Kratzer aufweist. Der Montblanc 146 glänzt auch nach langer Zeit noch genauso wie am ersten Tag und gibt dem Nutzer das Gefühl, etwas Besonderes zu besitzen.
Füllmechanismus & Feder
Der Montblanc 146 ist ein Kolbenfüllhalter. Das bedeutet, er wird direkt durch Eintauchen der Feder in das Tintenfass gefüllt. Positiv ist zu bewerten, dass der Mechanismus auch nach längerem Gebrauch noch hervorragend funktioniert und weder zu Verschmutzungen oder Tropfen auf dem Papier führt. Kleines Manko ist allerdings, dass die Tintenkammer des Montblanc 146 sehr knapp bemessen ist. Wer also viel schreibt, sollte das Nachfüllglas gut griffbereit zur Verfügung haben, denn Nachfüllen ist häufig angesagt. Außerdem ist es ratsam, dass die originale Tinte von Montblanc zum Einsatz kommt. Eine mehrmalige Verwendung von Tinte fremder Hersteller, setzt dem Montblanc 146 doch leider etwas zu.

Die Feder des Montblanc 146 ist eine Goldfeder und weist die Stärke B auf. Damit lassen sich sehr angenehm und gut die Buchstaben aufs Papier bringen, manchmal kommt der Gedanke auf, dass die Gedanken gleich der Tinte aus dem Füller fließen. Dadurch, dass der Füller zudem eine gewisse Flexibilität aufweist, sind sanfte Variationen im Schriftbild durchaus möglich. Der Tintenleiter tut sein Übriges, um das Schreibgefühl positiv zu beeinflussen. Dieser besteht aus Ebonit und gewährleistet, dass ein satter Tintenfluss aufs Papier kommt und die Gedanken niederschreibt, ja fast niederfließen lässt. Egal ob Notiz oder spontane Idee, der Montblanc 146 hält alles verlässlich fest.
Fazit
Eines ist klar: Der Montblanc 146 ist hochwertig und edel im Design. Für herkömmliche Büroarbeiten ist er fast zu schade, doch wer auf ein klassisches Schreibgerät Wert legt, ist damit gut beraten. Durch diesen Montblanc wird Stil und Geschmack deutlich gezeigt, womit alle, die gerne mit Füllern schreiben, gut ausgestattet sind. Auch für diejenigen, die ein hochwertiges Dokument unterschreiben, beweist er Tradition und macht aus der Unterschrift etwas ganz Besonderes. Trotz des notwendigen Gewöhnungseffektes bei der Anschreibqualität, ist mir der Montblanc 146 inzwischen ein treuer Begleiter und wird bei besonderen Anlässen gerne gezückt. Immerhin setzt man mit ihm auch ein Statement und nicht bloß eine schriftliche Anmerkung oder eine individuelle Unterschrift.
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